Eigene Lösungsvorschläge zur Sicherung des Sozialstaates
Aus unserer Sicht liegt das Problem der sozialen Sicherung in der sinkenden Geburtenrate. Die Geburtenrate nimmt ab, da Kinder in der heutigen Zeit "kostspielig" sind.
Das fängt schon bei der Kleidung an, bedenkt man den Wunsch nach Markenkleidung. Darüber hinaus ist das Freizeitangebot nicht mehr so kostengünstig wie früher, denn auch die kleinsten Vereine müssen sich durch Unkostenbeiträge bzw. Mitgliedsbeiträge absichern (z.B. Kauf von Trikots und Sportausrüstung).
Weiter sind die Kosten der Lebenserhaltung (z.B. Mieten, Heizkosten) enorm gestiegen, was auch auf die Lebensmittelpreise in Deutschland zutrifft.
Heutzutage sind stellenweise Mann und Frau gezwungen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um die Kosten decken zu können.
Steht dann noch die Karriere der Frau im Vordergrund wird der Kinderwunsch vorerst zurückgestellt.
Hinzukommt, legt die Frau eine langfristige Babypause ein, findet sie manchmal nur schwer in ihren alten Beruf zurück.
Unser Vorschlag zur Bewältigung dieser Situation:
Die Familienpolitik ist stärker zu fördern und die Kindererziehungszeiten müssen besser bewertet werden. Dies könnte durch ein höheres Kindergeld, durch Schaffung weiterer Kindergärten bzw. Kinderkrippen, die die Kinder ganztags betreuen, erreicht werden.
Aber auch durch Zahlung eines Zuschusses an Firmen, die einen betriebsinternen Kindergarten errichten.
Damit würde sich die Ausfallzeit der Mutter an der Arbeit erheblich verringern.
Außerdem empfehlen wir, Arbeitslose bzw. Sozialhilfeempfänger müssten vom Personal des Arbeitsamtes mehr motiviert werden, neue Arbeit zu finden und nicht einfach als irgendeine "Nummer" abgehandelt werden.
Auf der anderen Seite müssten aber Menschen, die trotzdem arbeitsunwillig sind, einer stärkeren Kontrolle unterliegen. Das heißt, offensichtlicher Unwilligkeit hat Kürzungen der Bezüge zu Folge.
Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass ein Umbau der sozialen Leistungen im Sozialstaat dringend erforderlich ist, keinesfalls darf jedoch ein Abbau dieser Leistungen in Betracht kommen.